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Gedanken

Gedanken, Grüne Mode

Primark-Skandal

Eingenähte Hilferufe führen zu heftiger Diskussion um den Billiganbieter

Es ist nun schon ein paar Tage her, die Nachricht hat Dank facebook und Twitter jeder mitbekommen und jeder hat sich dazu auch schon eine Meinung gebildet. Und ich vermute, dass ist in etwa so die gleiche wie vorher. Und genau deswegen habe ich mich entschlossen, einen längeren Beitrag zu schreiben: Weil mich die Argumentation von Primark-Befürwortern und -Verteidigern aufregt. Ob die Zettel nun wirklich von Arbeitern eingenäht worden sind oder nicht, ändert nichts daran, weil es nichts daran ändert, dass Primark bei den Preisen nicht unter guten Bedingungen (was wohl Definitionssache ist) produzieren kann, schlechte Qualität produziert und die Wegwerf-Mentalität unterstützt, die sowohl der Umwelt als auf den Arbeitern in der Textilindustrie schadet und selbst dem Träger, sowie dem Designer nicht würdig ist. Weiterlesen

Gedanken

„I believe in pink…

…and I believe in miracles!“

Ich habe an einer Collage mit einem Zitat von Audrey Hepburn gebastelt. Da es auch sehr gut zu meinem Blog passt, habe ich es für euch hochgeladen :-).

Gedanken, Grüne Mode

H&M (UN)CONSCIOUS

Wie nachhaltig kann eine H&M Kollektion sein?

Die neue Conscious Collection von H&M hat für leichten Wirbel gesorgt. Die Kollektion wird von Vanessa Paradis beworben und ist ein bunter Mix aus Exotik-Jungel. Zusätzlich gibt es außerdem eine Conscious Exclusive Collection, die, wie der Name schon sagt, Abendkleidung beinhaltet aber auch exklusiv teuer ist. Die Kleidung besteht hauptsächlich aus recycelten Materialien und Bio-Baumwolle. Ich muss zunächst sagen, dass ich diese Punkte schon mal gut finde, würde mir aber mehr Transparenz wünschen, was die Farben und Umweltschonung angeht, es ist nämlich gut möglich, dass die Teile mit Chemiekeulen gefärbt werden, die die Umwelt verpesten.

Außerdem wird H&M vorgeworfen, Weiterlesen

Gedanken, Naturkosmetik

Naturkosmetik: Vor- und Nachteile und persönliche Erfahrung

Was macht echte Naturkosmetik aus?

Naturkosmetik liegt momentan ziemlich im Trend. Doch wo ist eigentlich der Unterschied zwischen herkömmlicher und Naturkosmetik? Was sind positive und was sind negative Aspekte? Darauf möchte ich in diesem Post kurz eingehen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass es Unterschiede in der Naturkosmetik gibt, da der Begriff nicht ausreichend geschützt ist. Echte Naturkosmetik trägt Siegel, diese haben jedoch unterschiedlich strenge Richtlinien. Dann wird in der Kosmetikbranche leider viel greenwashing betrieben, heißt, herkömmliche Marken geben einzelne Produkte als Naturkosmetik aus, die aber nur ein paar wenige natürliche Inhaltsstoffe enthalten und laut Zertifizierungen keine Naturkosmetik wären. Außerdem gibt es ein paar Marken wie zB. Lush und L’Occitane, die definitiv keine richtige Naturkosmetik sind, sich aber diesen Ruf verschafft haben. Weiterlesen

Gedanken, Grüne Mode

Gedanken zum Thema: Grüne Mode ist zu teuer und es gibt zu wenig Auswahl.

Nachdem ich in letzter Zeit wieder mehrmals feststellen musste, dass einige Leute zwar irgendwie interessiert an Grüner Mode sind, aber letzendlich ihr „Das kann ich mir nicht leisten“-Argument und „Da gibt es so wenig Auswahl“ siegt, habe ich mir mehr Gedanken dazu gemacht, die ich euch natürlich mitteilen möchte :).

Ja es stimmt, nachhaltig und fair produzierte Kleidung ist teurer (aus gutem Grund!), als viele der günstigen Klamotten wie H&M, C&A, Primark und Co. Geht man aber ein oder zwei Preisstufen höher, also Marken wie Esprit, S.Oliver, Zara, Mango, dann stimmt es nicht mehr. In diesem Preisbereich kann man auch schon Grüne Mode kaufen. Gerade Basics sind nicht so teuer und außerdem gut erhältlich.
Gründe für die Preise sind übrigens nicht nur positive Auswirkungen für Umwelt und Arbeiter sondern auch, dass Öko-Labels im Normalfall recht klein sind und deswegen nur kleine Mengen abnehmen können und somit automatisch teurer werden. Weiterlesen

Gedanken, Grüne Mode

Übersicht: Was ist eigentlich Grüne/Bio/Öko/nachhaltige Mode?

Ich will euch, besonders denen, die sich noch gar nicht mit Grüner/Öko/Bio/nachhaltiger Mode auskennen, einen kurzen Überblick darüber geben, was Grüne Mode eigentlich ist. Ich persönlich bevorzuge übrigens den Ausdruck Grüne Mode, da Öko- oder Biomode einen eher an Naturburschen-Kleidung erinnern und irgendwie überholt klingen, wenn man bedenkt, dass es mittlerweile wirklich schöne und auch moderne Grüne Mode zu kaufen gibt.

In meiner Linkliste Grüne Shops findet ihr einige Hersteller, die Grüne Mode machen und Shops, die diese verkaufen. Natürlich werden nicht alle Kriterien von allen Herstellern gleichermaßen unterstützt und man sollte sich immer genau erkundigen, welche verfolgt werden, um somit selber abwägen zu können, welche einem am wichtigsten sind. Dazu kommt, dass es diverse Zertifikate gibt, an denen man sich orientieren kann, deren Anforderungen und Zielsetzungen jedoch frei geregelt sind. Zudem hat nicht jede Marke, die gewisse Standarts verfolgt, Zertifizierungen. Das ist also alles etwas unübersichtlich und man hat die Wahl, entweder blind zu vertrauen, oder sich die Marke etwas genauer an zu sehen.

Folgende Punkte können Öko Mode/Grüne Mode/Bio Mode ausmachen:

  • Rohstoffe aus biologischem Anbau → Zum Beispiel Biobaumwolle, Hanf, Soja.
  • Bessere Tierhaltung → Zum Beispiel bei Seide, Leder, Wolle, Cashmere.
  • Giftfreie und umweltverträglichere Farben → Die Verwendung von chemischen Farben kann umweltunfreundlich und gesundheitsschädlich für die Arbeiter (in seltenen Fällen auch für  den Träger) sein und bei manchen Menschen Hautreaktionen hervorrufen. Es besteht aber eben die Möglichkeit andere Verfahren und freundlichere Farben zu verwenden.
  • Pflanzenfarben → Aus nachwachsenden Rohstoffen. Kann für manche Menschen hautverträglicher sein und ist zudem umweltfreundlich. Man kann damit aber leider nicht jede beliebige Farbe herstellen und sie auch nicht an allen Materialien anwenden.
  • Fairtrade → Moralisch-ethisch korrekte Herstellung der Bekleidung und angemessene Bezahlung der Bauern und Arbeiter. Dazu gehören je nachdem u.A. fairer Lohn, Mindestpreise für Baumwolle, humane Arbeitszeiten, Sicherheit am Arbeitsplatz, Gesundheitsvorsorge, Tarifverhandlungen und Versammlungsfreiheit, Verbot von Kinder-und Zwangsarbeit, Verbot von Diskriminierung.
  • Recycling → Verwendung recycelter Materialien.
  • Refashion/Redesign → Mode aus widerverwendeten Materialien oder  Veränderung bereits getragener Kleidungsstücke.
  • Vegan → Verzicht auf tierische Materialien wie Leder, Seide,Wolle, Daunen…
  • Second Hand/Vintage/Flohmarkt/Kleidertausch → Kleidung aus zweiter Hand, also bereits benutzte Bekleidung, was die Notwendigkeit des Kaufs neuer Kleidung und somit auch deren Produktion verringert.
  • Reduzierung der CO2-Emission → Bei Herstellung und/oder Transport der Kleidung.
  • Slow Fashion → Slow Fashion ist Mode, die qualitativ sehr hochwertig ist, die über einen langen Zeitraum getragen werden soll und länger ‚modern‘ ist (zB. typische Klassiker und Basics). Sie setzt sich zudem kritisch mit Fast Fashion, Trends, Konsum und der Herstellung herkömmlicher Bekleidung auseinander. Es ist also nachhaltige Mode.


Kauft ihr Grüne Mode oder ist das Thema noch ganz neu für euch? Habt ihr schon von dem Begriff Slow Fashion gehört?