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Neuigkeiten: Neuzugänge, Berichte über Nachhaltigkeit und Reportagen

Mode und Kosmetik Neuigkeiten

Da sich in meinem Leben einige Dinge verändert haben, ist der Blog in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. Zudem habe ich kommende Woche drei Prüfungen vor mir. Es sollte sich aber bald alles einpendeln und mein Zeitmanagement besser funktionieren ;-).

Kosmetik

  • Neuzugänge: Ich habe in meinem Bioladen Cattier Produkte entdeckt und mir eine kleine Dose Sheabutter gekauft. Außerdem habe ich ein neues Shampoo von Lavera (Apfelgeruch) und ein Duschbalsam (Granatapfel) von Kneipp gekauft, die ich euch demnächst vorstellen werde.
  • Des Weiteren habe ich eine Bestellung bei Melvita aufgegeben (Duschgel und 2 Shampoos auf Vorrat, Gesichtswaschgel, Orangenblütenwasser, Aprikosenkernöl, Handseife). Als ich die Pakete bei meiner Nachbarin abgeholt habe, war ich nicht schlecht am staunen. Erstens wurden zwei Pakete von unterschiedlichen Stellen geschickt (Melvita & L’Occitane), zweitens war das eine Paket so groß, dass eine große Decke reingepasst hätte. Eigentlich hätten alle Produkte in das kleine Paket gepasst…aber seht selbst:

Auch den Papierinhalt finde ich daneben. Vielleicht ist das mit dem Papier umweltfreundlicher als Plastik, aber doch nicht in den Ausmaßen und vor allen Dingen nicht, wenn die Pakete dann sinnlos groß werden. Ganz abgesehen davon hat sich der Papiermüll meiner WG diese Woche mindestens verdreifacht und ich kann zweimal zur Papiertonne laufen.

  • Über die neuen Figs&Rouge tinted Lip Balms freue ich mich ziemlich und werde wohl sehr bald einen bestellen. Alabastermädchen und Beautyjagd haben bereits davon berichtet.

Mode

  • Von den Sachen, die ich bestellt hatte, sind leider fast alle zurückgegangen, weil die Größen bzw. Passform nicht gestimmt haben, obwohl ich je eine Auswahlgröße bestellt hatte. Insbesondere das Armed Angels Kleid Risa hätte ich sehr schön gefunden, leider sah es bei mir aber nicht gut aus, vor allem da es länger geschnitten ist, als auf dem Bild scheint. Ein Kuyichi Kleid musste ich wieder zurückschicken, da mir Größe M viel zu eng war, obwohl mir bei anderen Marken XS/S passt und M meilenweit zu groß wäre. Ich befürchte sogar, in L wäre es immer noch zu klein gewesen. Behalten habe ich zwei wunderschöne T-Shirts und ein Sweatshirt. Mein Fazit: Online bestellen hat zwar Vorteile, dass man seine Größe nicht einschätzen kann birgt allerdings einen riesigen Nachteil. Blöd, dass jede Marke mittlerweile ihre eigenen Größen aufstellt. Außerdem ist es unglaublich schwer einen schönen, warmen (Strick-) Pulli im grünen Bereich zu finden. Viel zu wenig Auswahl und wenn doch mal was dabei ist, ist es für mich momentan leider unbezahlbar.
  • Die Email an Zalando, die ich in meinem letzten Neuigkeiten Post angekündigt habe, habe ich schon lange abgesendet aber immer noch keine Antwort erhalten…
  • Vor ein paar Tagen wurde auf Süddeutsche.de ein Artikel zur Textilindustrie in Indien veröffentlicht. Es geht um junge Mädchen in Indien, die für ihre Mitgift jahrelang arbeiten gehen müssen. Dabei müssen sie Beschimpfungen, Schläge und sexuelle Belästigungen ertragen. Einige suchen den Ausweg in Flucht und im Suizidversuch. Leider gibt es immer noch keine Gesetze, die anordnen, dass Unternehmen eine Rechenschaft über die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards ablegen müssen.
  • Auf der Internetseite von Labour behind the Label wurde ein Artikel zu einer Reportage eines schwedischen Fernsehsenders veröffentlicht, die über die schlechten Bedingungen, unter denen Fabrikarbeiter in Kambodscha für H&M arbeiten, berichtet. Die Reportage kann man hier mit englischen Untertiteln ansehen. Bei meiner Suche nach der Reportage bin ich außerdem über einen Bericht vom 25.09.2012 vom NDR gestoßen: Kambodscha: H&M – Arbeiten bis zum Umfallen. Dabei geht es ebenfalls um die Arbeitsbedingungen für H&M in Kambodscha. Bereits letztes Jahr wurde über Massenkollapse berichtet. Ich meide H&M nun schon seit längerem, habe lediglich im letzten Jahr einen Pulli gekauft, werde diesen Laden in Zukunft aber wirklich nicht mehr betreten. Ich hoffe die Reportage rüttelt weitere Menschen wach. Was mich besonders stört ist, dass H&M mit der Conscious Collection auf die Grüne Welle aufspringt, damit bewusst eine vertrauenswürdige Basis schafft und letztendlich die einfachsten Wege nicht geht. Außerdem könnte gerade ein Konzern wie H&M wirklich etwas bewegen.
  • Des weiteren könnt Ihr bei Labour behind the Label einen Artikel mit dem Titel Top 10 Excuses for not paying a living wage lesen, welcher die Problematik zu geringer Bezahlung der Arbeiter in der Textilindustrie gut verdeutlicht, außerdem die Ausreden der Hersteller bespricht.
  • Über den Blog No more Excuses kann man übrigens eine vorgefertigte Email an H&M, Zara, Levis und GAP schicken, welche die Marken dazu auffordert, die Löhne der Textilarbeiter in Kambodscha zu erhöhen und weitere Maßnahmen durchzuführen.
  • In einem Bericht auf Greenpeace.de, Chemie für jedes Wetter, wird über die Chemie in wetterfesten Textilien verschiedener Outdoor Marken berichtet. In einem neuen Test wurden umwelt- und gesundheitsschädliche Schadstoffe in Outdoor-Kleidung nachgewiesen. Es wird außerdem kurz auf den Umgang mit diesen Kleidungsstücken und Alternativen hingewiesen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag,
viele Grüße
Mari

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