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Neuigkeiten: Giftstoffe in Kinderbekleidung, das Rätsel um die dm-Tragetasche, Materiallexikon und mehr!

Vor mir liegt ein Wochenende mit viel Arbeit, aber ganz kurz möchte ich doch noch meine Neuigkeiten Posts aufleben lassen. Die sind in letzter Zeit rar geworden, weil ich einfach nicht schnell genug bin ;-).

Mode

  • Greenpeace hat Giftstoffe in Kinderbekleidung von Discountern gefunden. Darunter Tchibo, die sich daraufhin sehr schnell der Detox Kampagne angeschlossen haben. Hier kannst du giftfreie Mode auch von den anderen Herstellern fordern!
  • Die Bio-Pfandtasche von dm wurde bisher von manomama in Deutschland hergestellt, nun aber auch in Indien. Leider hat dm vergessen den Kunden das genauer mitzuteilen, so dass es erst einer Bloggerin auffallen musste. Was es damit auf sich hat, kannst du hier nachlesen.
  • Gefreut hat mich diese Woche, dass Abercrombie & Fitch mit sinkenden Absatzzahlen kämpfen, denn mit so einer Firmenphilosophie hat es mich gewundert, wer da überhaupt noch kaufen möchte. Schade nur, dass ausgerechnet Primark zu schaffen macht.
  • Auf dem Future Fashion Guide gibt es ein kleines Materiallexikon, in dem der Unterschied zwischen nachhaltigen und konventionellen Stoffen kurz und knapp auf den Punkt gebracht erklärt wird.
  • Ein Beitrag auf dem Blog Into mind soll beim bewussteren Einkaufen helfen.
  • Erst jetzt ist mir aufgefallen, dass Julchen von Allerlei Julchen eine Pinnwand bei Pinterest voll grüner Mode hat. Finde ich super, animiert mich zum Nachahmen, vor allem weil ich sowieso im Pinterest-Fieber bin. (Einfach praktisch für Ideensammlungen!)

Das war es auch schon. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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4 Kommentare

  • Antworten Karin | Kosmetik natürlich 15. November 2014 um 07:32 Uhr

    Oh DM, Manomama hat mir so gut gefallen. Warum wechseln?

    Ich les mich mal weiter durch.

    • Antworten Mari 15. November 2014 um 20:49 Uhr

      Meine Vermutung ist, dass die Nachfrage nach den Taschen zu groß wurde und das alte-Tasche-gegen-neue-Tasche-Prinzip sich nicht gelohnt hat (sprich zu teuer wurde, immerhin mach dm damit kein Geld sondern gibt Geld aus). In Indien lässt sich nun mal billiger produzieren, sogar wenn faire Löhne gezahlt werden. Eine Tasche für zwei Euro aus Bio-Baumwolle, die in Deutschland hergestellt wurde, das ist quasi geschenkt. Das sagt dm dazu.

  • Antworten Allerlei Julchen 15. November 2014 um 17:14 Uhr

    Vielen Dank für die schöne Linksammlung, natürlich auch für die Verlinkung.

    Hast du das offizielle Statement von DM zu den Taschen schon gelesen? Schönstes Werbedeutsch ohne viel Inhalt, auf Ich kauf nix kannst du den Link in den Kommentaren finden und ich habe meinen Senf auch schon dazu gegeben. 🙂 Link: http://ichkaufnix.wordpress.com/2014/11/13/dm-das-habt-ihr-verkackt-echt-jetzt/#comment-6103

    Into Mind wird meiner Meinung nach immer genialer, ich bin in die Seite so richtig verliebt, in Pinterest übrigens auch.

    • Antworten Mari 15. November 2014 um 20:59 Uhr

      Ich habe mir die Mitteilung gerade erst durchgelesen. Es ist eher selten, dass die komplette Produktionskette in einem Land stattfindet. Gerade bei Bekleidung sind die Schritte vom Anbau, über Stoffherstellung, Färbung und Verarbeitung oft über mehrere Länder verteilt. Wenn das bei den neuen Taschen aus Indien anders wäre, wäre es natürlich positiv zu sehen, auch eine GOTS Zertifizierung ist natürlich gut. Mich wundert an der ganzen Sache einfach, warum dm das ganze nicht früh genug bekannt gegeben hat, wenn dahinter eigentlich ein gutes Projekt stehen sollte. Das ist einfach etwas verwirrend. Letzendlich geht es sicherlich darum, dass sie die Taschen billiger produzieren wollen, und das wollen sie vielleicht nicht einfach so zugeben. Wie schon gesagt eine Tasche aus Bio-Baumwolle für 2 Euro in Deutschland herzustellen und dann auch noch kostenlos zurückzunehmen und neue Taschen auszuteilen, ist ziemlich sicher nicht möglich ohne drauf zu zahlen.

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